Eisenacher Konferenz Deutscher Evangelischer Kirchenregierungen


Eisenacher Konferenz Deutscher Evangelischer Kirchenregierungen
Eisenacher Konferenz Deutscher Evangelischer Kirchenregierungen,
 
1852 im Zuge von Einigungsbestrebungen innerhalb des deutschen Protestantismus gegründetes Forum der deutschen evangelischen Kirchenregierungen. Als Bindeglied zwischen den evangelischen Landeskirchen fungierend, hatte die Eisenacher Konferenz beratenden Charakter und trat zunächst jährlich, später alle zwei Jahre in Eisenach zusammen. Sie schuf die Eisenacher Perikopen, die Grundlage eines einheitlichen Gesangbuches und die revidierte Lutherbibel. 1903 rief die Eisenacher Konferenz den Deutschen Evangelischen Kirchenausschuss als ständiges Organ der evangelischen Landeskirchen ins Leben, der nach 1919 wesentlich deren Zusammenschluss im Deutschen Evangelischen Kirchenbund (gegründet 1922) vorbereitete. (Evangelische Kirche in Deutschland).

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Deutsche evangelische — (auch Eisenacher) Kirchenkonferenz, eine periodische Konferenz von Abgeordneten deutsch evangelischer oberster Kirchenbehörden mit dem Zweck, »auf Grundlage des Bekenntnisses wichtigere Fragen des kirchlichen Lebens in freiem Austausch zu… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon


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